20 Jahre ProMove TM – das Erfolgsrezept hinter der Idee zur innovativen Karriereplattform

ProMove feiert Jubiläum! Seit 20 Jahren ist das Unternehmen von Dr. Michael Kres am Markt. Sein Team aus versierten Coaches hat eine Karriereplattform etabliert, die modulbasierte Coaching-Dienstleistungen anbietet, um das Maximum aus jeder individuellen Karriere herauszuholen. Ob berufliche Umorientierung oder Fokussierung auf eigene Fähigkeiten und Chancen, ProMove TM zeigt neue und innovative Wege zum beruflichen Erfolg auf. In unserem Interview gewährt Gründer und Inhaber Dr. Kres einen Einblick in die Entwicklung von ProMove TM.

 
Herr Dr. Kres, Sie waren vor der Gründung von ProMove TM im Jahr 1998 in verschiedenen Führungspositionen tätig. Was genau war der Auslöser, der Sie zum Unternehmensgründer gemacht hat?

Kres: Ich habe erlebt, dass Menschen – trotz ausgezeichneter Leistungen und Qualifikationen – in die Frühpension geschickt oder restrukturiert wurden. Zeitgleich haben dieselben Unternehmen händeringend nach Fachkompetenzen gesucht. Dieses Hauruck in der Führung und im Umgang mit Menschen empfand ich als sinnbefreit und wollte etwas dagegen unternehmen.

Inzwischen engagieren Sie sich seit 20 Jahren im Coaching-Bereich und bieten eine grosse Bandbreite an Dienstleistungen an. Wenn Sie einmal zurückschauen: Wie bewerten Sie die Entwicklung Ihres Angebots und wo sehen Sie das Unternehmen in der Zukunft?

K: Unser Angebot ist heute auf der Höhe der Zeit und wegbereitend für die Zukunft. Gerade unsere Online-Plattformen haben uns hier einen enormen Schub gegeben. Ich bin stolz darauf, was das Team hier alles leistet. Wir haben enorm an Kraft gewonnen, seitdem wir begonnen haben, die Digitalisierung für uns als Chance zu sehen.

Stichwort „Digitalisierung“. Die „Arbeitswelt 4.0“ ist in aller Munde, da sich die Arbeitsbedingungen sowie die Gestaltung von Arbeitsplätzen in den letzten 20 Jahren durch den Einsatz von technologisierten Systemen massgeblich verändert hat. Inwiefern betrifft dies Ihr Unternehmen?

K: Digitalisierung ist ein grosses Thema. Coaches sind in der Regel Einzelkämpfer, sie wollen sich nicht irgendeinem System und schon gar nicht der Technik beugen. Wir waren im März an der HR Tech in London. Dort war ein einziger Coachinganbieter mit einer digitalisierten Lösung präsent. Auf unsere Frage, was er als die grösste Herausforderung in seinem Business erachte, antwortete der Anbieter: „Die Coaches selbst.“  Auch wir machen diese Erfahrung. Wir benötigen eine ganze Menge Überzeugungsarbeit, um Coaches für die Inhalte unserer Plattformen zu gewinnen. Wenn sie sich jedoch mit den Möglichkeiten des Career Managers oder des Coaching Managers auseinandersetzen, sind sie oft begeistert und beginnen die Inhalte für sich zu nutzen.

Gab es in der Unternehmensgeschichte auch Rückschläge, die Sie mit dem heutigen Wissen anders angegangen wären oder positive Entwicklungen, die Sie nicht erwartet haben?

K: Rückschläge sind normal und es wird sie immer geben. Die Frage ist lediglich, wie man mit ihnen umgeht. Hier haben wir extrem viel gelernt. Wir nehmen die Dinge heute weniger persönlich, freuen uns an dem, was machbar ist und stärken uns gegenseitig im Team. Nach 20 Jahren haben wir eine Aufbruchstimmung bei uns in der Firma, wie ich sie noch nie erlebt habe. Das ist energetisierend und befreiend. Wir erreichen heute durch weniger viel mehr, weil wir gut und gerne zusammenarbeiten. Wir sind sicherlich noch nicht am Ende unseres Weges angekommen. Aber eines kann ich sagen: Meine Arbeit ist wieder mehr zur Berufung geworden. Das verdanke ich all den Menschen, die mich heute umgeben. Ihnen gehört der Dank!

Haben Sie Erlebnisse zu verbuchen, die Zweifel an dem Weg Ihres Unternehmens haben aufkommen lassen?

K: Wer in einem Coaching keinen Moment des Zweifelns erlebt, kann kein guter Coach sein. Das gilt auch für mich als Unternehmer: Wenn ich nicht jeden Tag zweifle, gibt es keine Spannungen. Und Spannungen sind nun einmal der Motor einer jeden Entwicklung. Die wirklich einschneidenden Erlebnisse kamen tatsächlich aus dem privaten Umfeld, das durch das kontinuierliche Engagement oftmals zu kurz kam. Ich habe beschlossen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Das gelingt mir übrigens immer besser. Am Freitag bin ich beispielsweise die meiste Zeit zu Hause und am Abend wird das Smartphone konsequent abgestellt.

Vielen Dank für das Interview!